03.07.2014

AUFBRUCH AN EINEM WUNDERVOLLEN MORGEN!

 

 

Zart umhüllt von der Morgendämmerung ...
Vater und Sohn begrüßen die Morgensonne...

HEUTE GINGEN WIR ZUSAMMEN MIT DER SONNE AUF!

 

Unser festes Ziel an diesem vielverheißenden Tag: Dartmouth!

 

 

Von der Bucht vor Poole nach Dartmouth

mit über 9 Knoten

Die Morgendusche auf der Heckplattform nach der romantischen morgentlichen Stimmung durch die heute so zart aufgenhenden Sonne ließ mich schon jetzt eins werden mit diesem Tag. Heute kann kommen was will. Der heutige Tag wird perfeckt, daran hatte ich keinen Zweifel.

 

Meine Erinnerung an den gestrigen Tag ließ meine Stimmung weiter steigen. Auch der Gedanke dem Absprunghafen für die Biskaya näher zu kommen beflügelten mich zunehmens. Ja, heute kann kommen was will ... .

 

In Cowes hatte ich die Möglichkeit über Skype die Familie zu Hause auch zu sehen. Die ersten Fotos gingen rüber und die Freude über die Fragen der Enkel: "Opa wo bist du denn? Opa wann kommst du denn? Opa wir wollen auch zu dir kommen"! drückten mir die Freudestränen in die Augen.

 

All das beflügelte mich an diesem Morgen. Ja, ein wunderbarer Tag wird das heute!!!

 

Für diesen (wunderbaren) Tag hatten wir uns ein Etmal von ca. 95 Seemeilen vorgenommen.  Das ist für eine Tagestour nicht ohne. Zumal wir uns an der hohen Windkante entlang bewegen müssen. Aber der Drang voran zu kommen, mit so wenigen Zwischenstopps wie möglich, versperrte jedoch jedweden Raum für Alternativen.

 

Und da ich in der Zwischenzeit nach etlichen Pannen das Vertrauen in die Segelkünste von Mitsegler Gregor genzlich verlohren hatte, wollte ich außerdem keinesfalls mehr bei Nacht in einem Bereich wo mit Fischernetzen, Bojen etc. zu rechnen ist, segeln.

 

Erneut lupften wir den Anker vor dem Frühstück und setzten uns erst einmal in Bewegung.

 

Nachdem wir die Ecke von Swanage mit über 9 Knoten Speed umrundet hatten, führte uns der Kurs bei ca. 5 Bft wie vermutet an der hohen Windkante entlang. Es war zwar recht frisch, doch die Sonne erschien uns in vollen Pracht. Und weiter preschten wir mit mehr als 9Knoten voran. Gegen kurz nach Mittag drehte der Wind von NW auf WNW. Der zuvor gezielt an Höhe gewonnene Raum kam uns nun zugute, sodass wir weiter unter Segeln - ohne aufkreuzen zu müssen - wenn auch nun mit rund 7 - 7,5 Knoten und später mit rund 6,5 Knoten - ein bisschen Nördlich der Mündung des Dart Rivers zulaufen konnten. Dann, nur ca. 3 Meilen vor Land drehte der Wind erneut, sodass wir doch noch einen Hacken schlagen mussten, um die Mündung des Dart Rivers zu treffen.

 

Kniffelig wurde es zu guter Letzt ein wenig auggrund der unzähligen Bojen der  Stellnetze und Reusen, die den gesammten Küstenstreifen säumten. Kniffelig deshalb, weil die vorherrschende starke Strömung es erforderlich machte, das Ruder teilweise bis zu 30 Grad vorhalten zu müssen, um den eng gesteckten Bojen aus dem Weg zu gehen.

 

Es war genau 16:00 Uhr als wir die Segel einpackten. Die Strömung verlief landeinwärts und wir bewegten uns mit ihr landein.

 

Was uns nun erwartete war atemberaubend:

Eine Umgebung wir im Bilderbuch...

 

 

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© Martin Plassonke