14.08.2014 - Combarro

Von Sanxenxo nach Combarro (7 SM)

 

Nach einem schönen Spaziergang an der Westseite der Bucht von Sanxenxo, entlang der "Budenstraße", kehrten wir kurz beim nahe gelegenden Supermarkt ein. Eine echte Überraschung: Einen so gut ausgestatteten Markt mit einem so gut geschulten, freundlichem Personal sieht man nicht alle Tage!

 

Mit einer gemütlichen Tasse Kaffee an Bord beendeten wir unseren Aufenthalt in Sanxenxo und lupften den Anker. Die Schleppangel war bereits vorbereitet. Unter Genua ließen wir uns durch eine leichte NW-Briese mit ca. 3 Knoten galant vorangleiten. 

 

Schon nach wenigen Minuten rappelte es an der Angelrute. Ein Hornhecht. Wenige Minute später 5 Makrelen und kurz drauf weitere drei Stück. Das Gebiet gilt hier noch als "Fischreich", was uns auch heute deutlich bestätigt wurde.

 

Am frühen Nachmittag erreichten wir unser heutiges Etappenziel: Combarro. Das Wetter war prächtig und so ließen wir den Anker direkt vor der Marina fallen und sparten uns so erneut die Hafengebühr.

 

Wenn wir weiter so gute Ankerbedingungen vorfinden haben sich unsere Solarzellen und der Watermaker schon bald bezahlt gemacht!

 

Die Bucht von Combarro läd sehr zum Träumen ein. Umgeben von grüner Natur. Mit dem Dindi machten wir uns doch bald in den Ort auf, denn Goofy schien etwas unruhig. Einen Anleger fanden wir Richtung Osten um die Marina herum, gleich vor der Promenade.

 

Der ausgiebige Spaziergang bekam uns sehr gut. Allgemein schien nun nach vielen oft unangenehmen Ereignissen vor unserer Abreise endlich Ruhe in unser Leben einzukehren. Und wir bemerkten, dass wir immer gelassener wurden und auch wesentlich besser schlafen konnten, als beispielsweise noch zuhause.

 

Vor einem kleinen Restaurant lud eine kleine gemütliche Terasse sehr zum Einkehren ein. Dem konnten wir nicht widerstehen, was wir nicht bereuen sollten: Ein super freundlicher Kellner, leckere Tappas und ein noch leckeres Hauptgerich zu einem unschlagbaren Preis ließen keine Wünsche mehr offen.

 

Ja, Combarro, wir haben uns sehr wohl bei dir gefühlt.

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© Martin Plassonke