28.06.2014

Ein schönes Geburtstaggeschenk!!!

 

Am 28.06. ist mein Geburtstag!

 

Wir sind unversehrt in England angekommen. Ja, ein schönes Geschenk!

... die zwei Anlegerbiere sind verdaut, und, da es ja keine Weiteren z.B. auf meinen Geburtstag (keine Reinfeier) gegeben hat, kamen wir frohen Mutes und gut gelaunt recht früh aus den Federn. Nach dem Frühstück dackelten wir noch im Hafengebiet umher, um zu schauen wo wir eigentlich angekommen sind. Außer dem Hafen gab es in der ländlichen Umgebung nicht viel zu sehen.

 

Gregor machte sich später mit einem unserer Falträder auf, die Umgebung zu erkunden. Ich blieb an Bord. Lag es daran, das ich einfach nicht genug von dem Moddergeruch der verwesenden Algen im Hafenbecken bekommen konnte? Nein, der Defekt an der Navigation hatte mich sehr generft und ich wollte der Sache auf den Grund gehen. Ferner war es mir wichtig, GANESCHA nach der heftigen Berg- und Talfahrt des vergangenen Tages auf Herz und Nieren auf etwaige Blessuren zu untersuchen. Dergleichen gab es glücklicher Weise keine.

 

Der Navigation rückte ich derart zu Leibe, dass ich alle nur erdenklichen Einstellungen überprüfte. Auch die Anbindung (Netzwerk) an den Computer in der Naviecke habe ich überprüft.

 

Es schien, als würde der Prozessor die Rechenleistung bei extremen Vorkommnissen wie starken Versatz durch Strömung und Wind nicht schaffen. Die Daten blinkten kurz ein und wieder aus, und das immer wieder. Nachdem wir in den ruhigen Hafenbereich eingelaufen waren, funktionierte alles wieder normal.

Mit dieser Erkenntniss änderte ich die Einstellungen dahingehend, das nur noch minimale Daten angezeigt werden, um die zu berechnende Menge an Daten zu reduzieren.

 

Nachdem sich die Sonne kurz vor Mittag durch den Nebel wagte, lüfteten wir erst einmal die Kojen und das Bettzeug auf Deck. Die Küche aufgeräumt, kurz durchgewischt - fertig.

 

Dietmar und Katja haben zwar sehr von der Gegend um Ipswitch mit seinen Burgen und Sehenswürdigkeiten insgesamt geschwärmt, doch mich wollten hier keine zehn Pferde mehr halten. Genug hatte ich von dem grauen Wetter der letzten Monate, dem ewigen Regen, der fortwährenden Kälte, dem unbeständigen Wetter insgesamt. Natürlich wollte ich auch so schnell wie möglich meine Liebste Violetta und Hundi Goffy wiedersehen.

 

 

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© Martin Plassonke